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Lank



Religionspädagogische Woche im Familienzentrum

In der Woche vom 12.01. bis 16.01.2026 fand unsere religionspädagogische Woche unter dem Thema der Jahreslosung

 

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ statt.

 

Dieses Thema begleitete uns in verschiedenen Angeboten und Gesprächen.

Die Minis und Zwerge machten sich gemeinsam mit dem Murmeltier Magnus auf eine spannende Entdeckungsreise rund um Tag und Nacht. Wir sprachen darüber, was am Tag hell und lebendig ist und wie sich die Nacht anfühlt, wenn alles ruhig und dunkel wird. Gemeinsam bauten wir unter einer Decke eine gemütliche Höhle, in der es richtig dunkel war – fast so wie in der Nacht. Dort konnten wir zur Ruhe kommen und lauschen.

Die Kinder erfuhren, dass Gott jeden neuen Tag schenkt und aus Dunkelheit wieder Licht entstehen lässt. So wurde spürbar, dass Gott immer wieder neu beginnt und uns begleitet – bei Tag und bei Nacht.

Die Kleinkinder hörten die Geschichte „Magnus geht die Sonne suchen“. In der Erzählung erlebt Magnus, dass es manchmal dunkel erscheint, aber das Licht immer wieder zurückkommt. Während der Geschichte schlossen die Kinder ihre Augen, um zu spüren, wie es ist, nichts zu sehen – alles war dunkel und farblos. So konnten sie die Bedeutung von Licht ganz bewusst wahrnehmen.

Passend dazu bastelten die Kinder eine Sonne aus ihren eigenen Handabdrücken. Zusätzlich bastelten wir eine Wolke. Diese Bastelarbeiten symbolisieren, dass Gott immer da ist – auch wenn die Sonne einmal von Wolken verdeckt ist. Ebenso wie nach jedem Tag ein neuer Tag beginnt, macht Gott unsere Welt immer wieder neu. Er ist wie ein Licht, das Dunkelheit vertreibt und Hoffnung schenkt.

Die Mittel- und die Vorschulkinder besprachen die Jahreslosung und die Kinder hatten gute Ideen. So sagten sie: „Gott macht Sachen neu, die alt sind“ oder „Gott tut etwas für uns, er sorgt für uns“. So fassten wir zusammen, dass wir uns immer auf Gott verlassen können, auch wenn es dunkel oder gerade traurig ist. Er ist da, er sieht es und sorgt dafür, dass es besser wird und wir wieder glücklich werden können.

Das Bilderbuch „Magnus geht die Sonne suchen“ ließ die Kinder die Jahreslosung noch besser verstehen und unsere Hoffnung auf Veränderung zu stärken.

Die Mittelkinder spielten verschiedene Situationen durch und konnten sich vergleichen, berichteten von ihren Ängsten und vertrauten dabei auf Gott.

Anhand einer Mitmachgeschichte kamen sie zur Erkenntnis, dass sie selber etwas verändern oder reagieren müssen und trotzdem Gott um Hilfe bitten können. Dazu bastelten sie ein Herz mit zwei Händen. Die Hände wurden so aufgeklebt, dass sie zusammen- und wieder auseinandergefaltet werden können. In der Mitte des Herzes stand die Jahreslosung.

Die Vorschulkinder suchten am nächsten Tag gelbe Sonnenstrahlen, die im Raum versteckt waren. Sie unterstützten sich dabei, sodass jedes Kind am Ende zwei unterschiedliche Strahlen hatte. Diese wurden an zwei Kreise geheftet und beschrifteten einen Strahl mit einem Wunsch und den anderen wofür wir Gott dankbar sind. Dazu hatten die Kinder tolle Ideen und die beiden Sonnen strahlten für uns.

 


Mutter-Kind-Tag: Ein Vormittag voller gemeinsamer Entdeckungen

Am Samstag, den 31.01.2026, fand in unserem Familienzentrum ein besonderer Mutter-Kind-Tag statt. Dieser Vormittag war ausschließlich unseren Kleinkindern und ihren Müttern gewidmet. In einer entspannten und liebevollen Atmosphäre verbrachten wir gemeinsam einen abwechslungsreichen Vormittag, bei dem der Schwerpunkt auf dem Experimentieren lag.

Der Mutter-Kind-Tag begann mit einem gemeinsamen Morgenkreis in der Turnhalle. Alle Kinder versammelten sich zusammen mit ihren Müttern, um das erste Experiment zu erleben: „Was schwimmt, was schwimmt nicht?“

Jedes Kind wählte gemeinsam mit seiner Mama einen Gegenstand aus. Bevor es ins Wasser ging, wurde eifrig gerätselt und überlegt. Die Ergebnisse hielten wir stolz auf einem großen Plakat fest. Es war faszinierend zu sehen, wie ein kleiner Stein sofort zum Boden sank, während ein massives Holzstück federleicht obenauf trieb!

Nach dem Morgenkreis ging es zurück in den Gruppenraum, wo ausgiebig gespielt, entdeckt und Zeit miteinander verbracht wurde. Die Kinder konnten gemeinsam mit ihren Müttern nach Herzenslust spielen – sei es beim Frühstücken, bei Gesellschaftsspielen, in der Bau- oder Puppenecke. Für jeden war etwas dabei, und die gemeinsame Zeit stand dabei ganz klar im Mittelpunkt.

Zusätzlich waren zwei Experimentiertische vor der Gruppe aufgebaut. Jeder durfte selber entscheiden, ob sie die Experimente machen wollten.

  • Das magische Salz-und-Pfeffer-Experiment: Ein Plastiklöffel wurde am Pullover gerieben und über eine Mischung aus Salz und Pfeffer gehalten. Wie von Zauberhand sprangen die leichten Pfefferkörner nach oben und blieben am Löffel kleben – ein echter „Aha-Effekt“!

Hier lernten wir statische Elektrizität kennen.

  • Pustewind und Wattebällchen: Bei diesem Experiment drehte sich alles um die eigene Lungenkraft. Mit oder ohne Strohhalm dirigierten die Kinder weiche Wattebällchen durch Parcours, um Hindernisse herum oder lieferten sich lustiges Wettpusten mit ihren Mamas.

Zum Abschluss des Vormittags trafen wir uns noch einmal zu einem gemeinsamen Abschlusskreis. Dort wurde ein letztes Experiment durchgeführt, begleitet von der Geschichte „Die Zauberfee – für jedes Problem gibt es eine Lösung“. Die Zauberfee oder für jedes Problem gibt es eine Lösung“ ist eine beliebte Mitmach-Geschichte (oft als Teebeutel-Experiment bezeichnet), in der eine Fee trotz der Sabotage eines Kobolds, der ihre Rakete zerstört, stets optimistisch bleibt. Mit dem Leitsatz „Macht nichts, für jedes Problem gibt es eine Lösung!“ verwandelt sie die Hindernisse schließlich durch das Anzünden der Reste in einen Raketenstart, welches zum Stauen führte.

Der Mutter-Kind-Tag war ein rundum gelungener Vormittag voller gemeinsamer Erlebnisse, Staunen, Freude und wertvoller Zeit miteinander.


Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.
(Goethe)

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